Aus
der Badischen Zeitung:
Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen"
Spaß an mathematischen Herausforderungen
Die Siegerklassen
aus dem Regierungsbezirk feierten in Bad Krozingen ihre erfolgreiche
Teilnahme am Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen".
BAD KROZINGEN. Bereits zum 21. Mal ging der internationale Wettbewerb "Mathematik
ohne Grenzen" über die Bühne. Sein primäres Ziel:
Schülerinnen und Schülern Spaß und Interesse an der
Mathematik vermitteln und neue Blickwinkel auf das Fach ermöglichen.
Genau darauf sind auch die zentral erstellten Aufgaben des Tests
zugeschnitten – ganz anders als beim bisweilen drögen
Lernstoff im Schulbuch sind hier vor allem problemorientiertes Denken
und Teamfähigkeit gefragt.
Aus dem Regierungsbezirk Freiburg nahmen über 500 Klassen teil.
Besonders gut abgeschnitten hatten dieses Jahr die 11a des Berthold-Gymnasiums,
die 10 b des Droste-Hülshoff-Gymnasiums und die 2e S1 des Deutsch-Französischen
Gymnasiums (alle drei Freiburg), sowie die 9b des Gymnasiums Schönau,
die 11a des Theodor-Heuss-Gymnasiums Schopfheim und die 10a des Kreisgymnasiums
Bad Krozingen. Die Veranstaltung wurde von Schulleiter Eberhard Schad
eröffnet, der den Ruf von "Mathe als Killerfach" revidierte
und die versammelten Gewinner als Beweis dafür nahm, dass Mathematik
deutlich mehr ist als stupides Rechnen und durchaus Spaß machen
kann.
Oberstudienrätin Dorle Geitz und Studiendirektor Winfried König
zogen die Fäden bei der Organisation der Veranstaltung. Nach
der Verleihung der Urkunden machten sich die Klassen und ihre begleitenden
Lehrer dann auf in Richtung "Aquarado". Das Außengelände
des Freizeitbades wurde freundlicherweise von der Kur- und Bäderverwaltung
kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Sponsoren, ohne deren
Unterstützung die Veranstaltung so nicht möglich gewesen
wäre, waren vor allem das Herz-Zentrum Bad Krozingen und die
Sparkasse Staufen-Breisach. Auf dem Freigelände warteten verschiedene
Aufgaben und Spiele auf die Schüler, die alle in einer bestimmten
Zeit absolviert werden mussten. Dazu zählten natürlich
auch verschiedene mathematische Herausforderungen. Bei den meisten
Aufgaben, die es zu lösen galt, stand jedoch der Spaß,
oder anders ausgedrückt: die erlebnispädagogische Teamerfahrung
im Vordergrund. Die Klassen waren durchweg mit viel Freude und Engagement
bei der Sache. Nach etwa drei Stunden wurden dann die Leistungen
verglichen. Zum Schluss gab es für die drei besten Teams kleine
Preise.
Alles
in allem war die Siegerfeier ein großer Erfolg, was
nicht zuletzt am hervorragenden Organisationsteam lag. Am Ende der
Veranstaltung traten die Gastklassen erschöpft, aber mit neuen
Erfahrungen bereichert den Rückweg an, nicht ohne ein durchweg
positives Feedback vor allem im Bezug auf das Kreisgymnasium zurückzulassen.
Magnus Rook
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