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Das Droste im Rückblick: 2003/04 Die
Theater-AG der Mittel- und Oberstufe Zwischen Traumwelt und Wirklichkeit Jede Nacht verschwinden die Töchter von Stephan König. Morgens findet er sie müde in ihrem Bett mit schmerzenden Füßen und durchtanzten Schuhen. Ein ehemaliger Grenzsoldat übernimmt die Überwachung der Mädchen. Doch weder er noch Königs Freundin Sylvia vermögen dem Geheimnis der Töchter auf die Spur zu kommen. Erst als der Soldat Rafael Luft den Mädchen nachts durch eine Geheimtür unsichtbar folgt, entdeckt er eine traumhafte Unterwelt, wo die Prinzen darauf warten von den Mädchen erlöst zu werden. Doch der Traum zerplatzt: Vater König öffnet den Durchgang und verschüttet so den Zugang zur heilen Zauberwelt und damit die Träume der Töchter. Jetzt heißt es mit der Wirklichkeit klarkommen, die Träume in der Realität finden.
Thomas Oberenders Theaterstück Nachtschwärmer, für das er mit dem deutschen Jugendtheaterpreis 2000 ausgezeichnet worden ist, fängt fernab von Polemik und Jugendjargon die Empfindungen und Probleme Heranwachsender ein. Die Ablösung vom Vater, das Ringen um Identität nimmt er genau so ernst wie die Erfahrung von Liebe und den Konflikt zwischen idealisierter Vorstellung und Realität. Mit der von ihm geschaffenen Märchenadaption, das Grimmsche Märchen Die zertanzten Schuhe diente ihm als Vorlage, gibt er den Jugendlichen die Romantik zurück. Vieles im Stück bleibt geheimnisvoll, der Zuschauer wird der Fantasie, nicht der Moral überlassen. Märchen und moderne Welt werden immer wieder verflochten. So bedarf es keines Zauberlosungsworts, sondern nur eines Schlafmittels, um die Wärter auszuschalten. Hilfe kommt vom Flipperautomaten Centaur und nicht von der Glücksfee. Als die Märchenwelt zusammenbricht, landen alle in der Bar der zerbrochenen Träume. Doch diese halbverbotene Welt ist der Ort der Hoffnung und des Neubeginns. Premiere
am 12. März 2004, 20 Uhr Karten
zu 5 Euro bzw. 3 Euro ab 08. März 2004
Nachtschwärmer - Bilder von den Proben: -bitte anklicken- |
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