2017_Oberstufentheater2.png2010 Heimliche Genies 2.png2016_Konzert1.png2018-Fasnet1 (weitere Kopie).jpgMOG.png2015_Oberstufentheater3.png2016_Mittelstufentheater1.pngitalienisch.png2018-US-Theater (weitere Kopie).jpg2013 drostehock.png2014_Unterstufentheater3.png2010 bigband.png2018-Fasnet1 (Kopie).jpg2016_Oberstufentheater3.png2018-Fasnet2 (3. Kopie).jpg2018-MSTheater (Kopie).jpgkonzert.png2017-Adventskonzert (3. Kopie).jpg2017_Physik1 (Kopie).png2012_Oberstufentheater1.png2013_Tucholsky2.png2016_Konzert3.png2016_Lehrer.png2016_Konzert2.png2010 Diverses.png2017_Smartphone.png2016_Fahrradkino.png2012_Oberstufentheater2.png2018-Fasnet3 (weitere Kopie).jpg2013_Natur.png2010 Kunst 1.png2017_Unterstufentheater2.pngFreiburg-Meine-Stadt.png2016_Oberstufentheater2.png2018-Bridges (weitere Kopie).jpg2015-02-05_US-Theater1.png2018-Bridges (Kopie).jpg2018-MS-Theater2.jpg2015_Oberstufentheater2.png2018-MINT (3. Kopie).jpg2018-KS2Kulturabend (3. Kopie).jpg2010 Heimliche Genies.png2009_schultheatertag.png2018-US-Theater (Kopie).jpg2010 Alles wird gut.png2018-MS-Theater2 (3. Kopie).jpg2016_Adventsfenster.png2017-Zeitzeugen (3. Kopie).jpg2018-KS2Kulturabend.jpg2016_Oberstufentheater1.png2018-KS2-Physiker (3. Kopie).jpg2018-Fasnet1 (3. Kopie).jpg2013_uganda2.png2013_Tucholsky1.pngfruehlingserwachen.png2017_Unterstufentheater1.png2015-bienen2.pngsport1.png2011 Konzert.png2016_Mittelstufentheater3.png2014_Konzert1.png2017_Physik1.pngsport2.png2014_Unterstufentheater1.png2018-KS2-Physiker (weitere Kopie).jpg2015_bienen1.png2014_Konzert3.png2016_engelberg.png2018-US-Theater (3. Kopie).jpg2015-02-05_US-Theater2.png2018-MINT (weitere Kopie).jpgchemie2.pngfasching.png2014_OS-Theater2.png2013_Astrell.png2013_uganda.png2016_BK_Rothenfels.png2017_Oberstufentheater1.png2015_uganda2.png2014_OS-Theater3.png2016_Mittelstufentheater2.pngSoFi2015.png2017-Zeitzeugen.jpg2018-Bridges.jpg2018-MSTheater (weitere Kopie).jpg2017-Adventskonzert (weitere Kopie).jpgchemie1.png2018-Fasnet2 (Kopie).jpg2007_unescofeier.png2017-Zeitzeugen (Kopie).jpg2018-MS-Theater2 (Kopie).jpg2013_Best-of.png2018-MINT (Kopie).jpgtechnik.png2018-Fasnet2 (weitere Kopie).jpgphysik2.png2017-Adventskonzert (Kopie).jpgVehgesack.png2018-MS-Theater2 (weitere Kopie).jpgherr-der-diebe.png2018-KS2-Physiker (Kopie).jpgarchitektur.png2014_Unterstufentheater2.png2018-Bridges (3. Kopie).jpgphysik1.png2018-Fasnet3 (Kopie).jpg2018-US-Theater.jpg2017_Smartphone (Kopie).png2018-Fasnet2.jpg2014_Konzert2.png2008 solaranlage.png2018-KS2Kulturabend (Kopie).jpg2018-MSTheater (3. Kopie).jpg2014_OS-Theater1.png2018-Fasnet3.jpgnelio.png2018-MSTheater.jpg2017_Mittelstufentheater2.png2015_Novartis.png2018-Fasnet1.jpgdrostehock.png2018-MINT.jpg2018-KS2-Physiker.jpg2018-Fasnet3 (3. Kopie).jpg2015_Oberstufentheater1.png2017-Adventskonzert.jpg2017_Mittelstufentheater1.png2011 Solaranlage.pngSolarsponsorentag.png2018-KS2Kulturabend (weitere Kopie).jpg2017-Zeitzeugen (weitere Kopie).jpg

Das Generalthema der Jahre 1958—1966 war Planung und Fertigstellung eines eigenen Schulhauses, aus vielerlei Gründen ein schwieriges Problem. Zwei Direktoren widmeten ihm als Leiter der Schule ihre Zeit und Kraft, ihre Energie und Ausdauer. Nachdem Herr Direktor Longerich 1953 in den Ruhestand getreten war, übernahm Herr Professor Dr. Greiner, bis dahin Fachleiter für Französisch und Lehrer am Rotteck-Gymnasium, sein Amt. Nach seiner Pensionierung folgte ihm 1964 Herr Direktor Ketterer, der am Rotteck-Gymnasium stellvertretender Schulleiter gewesen war. Natürlich wollte und brauchte das Droste ein eigenes Schulhaus, natürlich sollte es eines bekommen. Die Frage war nur: wo, wann und wie. Und diese Frage hielt alle Beteiligten jahrelang in Atem und erhitzte die Gemüter, denn es gab auch hier Interessenkonflikte. Auf diese Weise dauerte es 20 Jahre, bis unsere Schule eine „Heimat" hatte, ein eigenes Schulgebäude. Das Schulhaus am Aschoff-Platz blieb auch nach dem Auszug des BG für das Droste nur „Asyl", da es auf lange Sicht für das wieder zu errichtende Friedrich-Gymnasium vorgesehen war. Überdies war es für die Bedürfnisse eines math.- naturwissenschaftlichen Gymnasiums nur unvollkommen ausgestattet. So blieb als einzige Lösung ein Neubau. Nach dem Generalbebauungsplan der Stadt vom Jahre 1955 sollte dieser Neubau „Auf dem Mättle" an der Schlüsselstraße errichtet werden, während für die neue Herderner Volksschule (heutige Weiherhof-Schule) das Gelände an der Brucknerstraße vorgesehen war. Das Grundstück an der Schlüsselstraße war unbestritten das bessere, günstiger im Schnitt und zentraler gelegen. So setzte alsbald ein Tauziehen zwischen den Anhängern der einen und der anderen Schule um diesen Standort ein. Insbesondere vertrat der Herderner Lokalverein die Ansicht, daß nur die Volksschule in Verbindung mit einer öffentlichen Bücherei, mit Mütterberatungsstelle, Volksbad und Versammlungsraum das kulturelle Zentrum des Stadtteils darstellen könne. Dieser Meinung schlossen sich schließlich auch Schulausschuß und Stadtrat an und beschlossen 1957/58 den Austausch der Standorte.

1958 wurde der Droste-Neubau zusammen mit den Handelslehranstalten II (Fehrenbachallee) auf den Dringlichkeitsplan für Schulneubauten gesetzt; doch zeigte sich bereits ein Jahr später, daß die begrenzten Finanzmittel der Stadt zwei derartige Projekte zur gleichen Zeit nicht zuließen. Da die Entlastung der Handelslehranstalten an der Glümerstraße mit 63 Klassen bei 36 Räumen noch vordringlicher war, wurden die Planungen für das neue Droste zunächst wieder eingestellt. Diese Entwicklung begreift man aus der zeitlichen Distanz als verständlich und folgerichtig. Wer aber dringend auf einen Zug wartet, wird trotz der ihm bekannten Gründe für die Verspätung immer ungeduldiger. So wurde ein „engerer Architektenwettbewerb", der 1962 ausgeschrieben wurde, hoffnungsvoll begrüßt. Sechs Architekten, die sich im Schulhausbau bereits hervorgetan hatten, wurden aufgefordert, bis zum 11.4.1963 ihre Entwürfe einzusenden. Dem Preisträger sollten auch die weiteren Planungen übertragen werden. Im Frühjahr 1963 entschied sich das Preisgericht dann für den Entwurf des Stuttgarter Architektenbüros Behnisch und Partner, später in weiten Kreisen bekannt und berühmt geworden durch das Olympia-Zeltdach in München. Im Juli 1964 gab der Gemeinderat grünes Licht für den Bau, im Frühjahr 1965 konnten die Bauarbeiten beginnen, als Termin für die Fertigstellung war der 31. Juli 1967 vorgesehen. Das Droste freute sich, unbeeindruckt, in seiner vorwiegend jugendlichen Unbekümmertheit, von den Baukosten in Höhe von 9,9 Mill. DM.

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Als die Bauarbeiten begannen, war Herr Direktor Ketterer bereits Leiter der Schule, und er trug nun seinen Teil Verantwortung an dem Neubau. Nicht einmal das damalige Kollegium konnte ermessen, in welchem Maße er engagiert war und sich engagieren mußte, um die Interessen der „lebendigen" Schule gegenüber Gremien der Stadt und den Architekten zu vertreten. Als es um die Innenausstattung, besonders der Fachräume, ging, wurden auch die betreffenden Fachlehrer hinzugezogen. Wie um die lange Wartezeit wettzumachen, machte der Bau schnelle Fortschritte. Die Rohbauzeit wurde durch Montagebauweise in Fertigteilen so beschleunigt, daß bereits am 9.12.1965 das Richtfest gefeiert werden konnte, und knapp ein Jahr später, am 1.12.1966, dem Beginn des 2. Kurzschuljahres, zog die Schule in ihr neues Haus ein. Die Turnhalle war schon am 1.Oktober und einzelne Räume einen Monat später freigegeben worden. Die Schlüsselübergabe und die offizielle Eröffnung der neuen Schule erfolgten am 17. März 1967.

DHG, Bau2Daß der Neubau nicht unumstritten war, ist kein Geheimnis. Während die einen seine architektonische Aufgeschlossenheit und nüchterne Sachlichkeit lobten, bezeichneten andere den grauen Sichtbeton als „Herausforderung". Es ist hier nicht der Ort, sich mit diesen Auffassungen auseinanderzusetzen. Auch Angehörige des Droste fanden den in die Wohnlandschaft Herderns eingebetteten Bau mit seinen Terrassen gut gelungen, während andere vom Sichtbeton schockiert waren; der allergrößte Teil der Jugend aber, der aus dem damals noch nicht renovierten Schulgebäude von „anno dazumal" kam, fühlte sich im neuen Haus wohl. Der Leserbrief einer Oberprima soll stellvertretend für diese Einstellung sprechen: „Die Klasse Oberprima b des Droste-Hülshoff-Gymnasiums fühlt sich durch den neuen Schulhausbau in keiner Weise „herausgefordert"; im Gegenteil: im Vergleich zum alten Schulgebäude am Ludwig-Aschoff-Platz, das uns in seiner wilhelminisch überladenen Architektur eher bedrückte und mit zu einem Gefühl der Schulunlust beitrug, fühlen wir uns jetzt im Neubau auf erfreuliche Art „hereingefordert". Wir empfinden die sogenannte „graue Nüchternheit" des Hauses durchaus nicht störend. Sie vermittelt vielmehr eine Atmosphäre der Sachlichkeit, wie wir sie uns für unsere Schule als Idealfall wünschen. Gemütlichkeit haben wir daheim..." (22. März 1967)