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Erfahrungen fürs Leben – Italienaustausch Freiburg-Genua

Am Samstagmorgen um 7:45 Uhr sind wir nach zweieinhalb Jahren Italienisch und intensiver Vorbereitung in den vorherigen Stunden endlich zu unseren Austauschpartnern nach Genua gefahren.

Während der Fahrt steigerte sich die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden, aber auch die Nervosität kontinuierlich. Wir würden in ein anderes Land und zu einer anderen Familie mit anderen Bräuchen und Sitten fahren, also waren wir sehr aufgeregt.

In Genua angekommen, waren wir unglaublich glücklich. Nach der ersten Wiedersehensfreude teilten wir uns schnell auf, um kurz zu den Gastfamilien zu gehen, danach trafen wir uns wieder zum Essen.

Wir erlebten an jedem Tag viel und waren so gut wie immer gemeinsam als Gruppe unterwegs, um die Stadt und Museen zu besichtigen oder die Schule unserer Austauschpartner zu besuchen. Dabei haben uns besonders drei Tage Spaß gemacht:

Schon am Dienstag sind wir auf einen wunderschönen Tagesausflug nach Turin gefahren, wo wir zuerst eine mittelalterliche Burg besichtigten. Danach haben wir im Zentrum eine kleine Stadtführung bekommen, deren Höhepunkt die Besichtigung der Kirche mit dem angeblichen Grabtuch Jesu war. Später bestaunten wir die großen Plätze Turins. Genua hatte kleine Gassen, Turin imponierende Plätze. Es war beeindruckend, wie unterschiedlich die beiden italienischen Städte waren. Auf der Rückfahrt kamen wir zu dem Schluss, dass Genua es  einem zwar schwerer machte, es zu mögen, aber dafür wirkte es auf irgendeine Weise natürlicher.

Mittwoch sind wir nach einer Unterrichtshospitation in einem vollgepackten Bus zum alten Hafen gefahren, wo wir das örtliche Aquarium erkundet haben. In einer bilingualen Führung erfuhren wir viel über Seepferdchen, Seekühe, Haie und Delfine. Es wurde für alle zu einem spannenden Vormittag, der uns alle bereicherte. 

Am nächsten Tag ging es raus aus Genua, in den Ort Santa Margherita, wo wir zunächst die Umgebung anschauten, bevor wir mit einer Fähre in Richtung Portofino, einem kleinen Dorf, aufbrachen. Die Fahrt war, aufgrund der recht wilden See, ein wahres Abenteuer. Den meisten machte es großen Spaß, manche hatten etwas weniger Glück und sie mussten beim Ankommen erst einmal durchatmen. Die Siedlung erwies als wunderschönes Örtchen, an dem wir vor allem die Geschäfte und die Kirche am Hang besuchten. Dort konnte man tolle Fotos machen, was wir alle nutzten. Nach einer weiteren Bootsfahrt zurück nach Protofino und einer Zugfahrt ließen wir unseren gemeinsamen Nachmittag an der Promenade und am Strand von Camogli ausklingen.

Dieser Austausch hat uns um viele Erfahrungen bereichert, an die wir uns unser Leben lang erinnern werden. Es ist ein so tolles Gefühl, sich nun mit Menschen und Orten verbunden zu fühlen, von denen man vorher nichts wusste. Was uns wohl am meisten überrascht hat, war die neue Sichtweise auf alte Dinge in unserem Alltag in Deutschland: Auf einmal schätzt man Busse viel mehr, wenn sie leer sind!

Natürlich haben wir auch ganz praktische Vorzüge bekommen: Es war sehr hilfreich, mit Muttersprachlern Italienisch zu sprechen und das Gelernte wirklich anzuwenden. Auch haben wir so viele neue Sitten kennengelernt, wie das unglaublich viele Essen, was man täglich serviert bekommt.

Was für uns wohl am wichtigsten ist, sind die guten und hoffentlich langen Freundschaften, die wir geschlossen haben.  

(Ricarda Wertebach)